Namen der Rosen - General Superior Arnold Janssen
Namen der Rosen Biografien der Namensgeber der Alten Rosen
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General Superior Arnold Janssen

General Superior Arnold Janssen

Teehybride :: Leenders ,NL,1912
 

Namensgeber

Arnold Janssen (1837-1909)

geboren am 5. November 1837 in Goch am Niederrhein als zweites von 10 Kindern eines Fuhrmanns.

Im August 1861 wird Arnold zum Priester geweiht, nachdem er an der Universität Bonn und Münster die Lehrbefähigung für Naturwissenschaft und Mathematik erworben hat. Arnold Janssen In Bocholt arbeitete er zunächst als strenger aber gerechter Lehrer. 1867, mit 30 Jahren wurde er Direktor des Gebetsapostolates für die Diözese Münster und bemühte sich, die Menschen zum Gebet und zu einem gelebten Glauben hinzuführen.

1872 richtet er sich an alle Bischöfe Deutschlands, Luxemburgs und der deutschsprachigen Schweiz. Er finanziert aus eigenen Mittel die Zeitschrift 'Kleiner Herz-Jesu-Boten' um noch mehr Menschen zu erreichen. Er kündigt seine Lehrerstelle 1873 und wird Hausgeistlicher am Ursulinen-Konvent in Kempen, um sich seinem Missionswerk besser widmen zu können.

Aufgrund der politischen Lage (Bismarcks Kulturkampf) in Deutschland gründet er 1875 mit Unterstützung einiger Bischöfe das erste deutsche Missionshaus St. Michael in dem niederländischen Steyl. Hier sollten Missionare ausgebildet werden. Bereits 4 Jahre später konnten die ersten zwei Missionare nach China gehen. Weitere Missionsgebiete auf allen Erdteilen folgten.

Arnold Janssen gründet auch 2 Schwestern- kongregationen: 1889 die Steyler Missionsschwestern, die Dienerinnen des Heiligen Geistes und 1896 die Steyler Anbetungsschwestern, die Dienerinnen des Heiligen Geistes von der ewigen Anbetung. Er förderte die Exerzitienbewegung, engagiert sich für die Überwindung der Glaubensspaltung in Deutschland, wird zum Vorläufer des katholischen Presseapostolates und tritt als unermüdlicher Verfechter des Laienapostolates hervor.

Am 15. Januar 1909 stirbt Arnold Janssen mit 71 Jahren in Steyl. Er wird am 19.10.1975 seliggesprochen durch Papst Paul VI. und am 05.10.2003 heiliggesprochen durch Papst Johannes Paul II.

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