Namen der Rosen - Gallicarose Duchesse de Montebello
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Gallicarose Duchesse de Montebello

Duchesse de Montebello

Gallicarose :: Laffay, F, vor 1829

Herzlichen Dank für das Foto aus der Rosengalerie von Christine Meile

 
Namensgeber

Louise Antoinette Lannes, Duchesse de Montebello (1782 - 1856)

geboren als Tochter des Senators und Finanziers Guéheneuc am 26. Februar 1782 in Paris. Sie heiratet mit 18 Jahren den 13 Jahre älteren Brigadegeneral Jean Lannes (1769-1809), den sie auf einem Ball kennengelernt hat. Für ihn ist es seine zweite Ehe, von seiner ersten Frau wurde er wenige Wochen vorher geschieden.

Bereits 1801 kommt ihr erster Sohn Napoléon zur Welt. Es folgen Alfred 1802, Ernest 1803 und Gustave 1804 sowie die Tochter Joséphine 1806. Louise gilt als zielstrebig, intelligent und elegant.

Jean Lannes, Sohn eines Stallburschen, dessen Mut legendär war, könnte Kaiser Napoleons bester Freund gewesen sein. 1796 nimmt er am Italienfeldzug teil und verhandelt mit dem Papst. 1798 - Ägyptenfeldzug - er wird Generalmajor. 1800 kämpft er während des Italienfeldzugs in Montebello und Marengo. 1804 wird er Marschall . Er befehligt den linken Flügel der Grande Armée bei der Schlacht von Austerlitz, kämpft siegreich in Saalfeld und Jena. Während des Spanienfeldzugs wird er 1808 Graf von Montebello. Ein Jahr später wird er von Napoleon zum Österreich- feldzug zurückgerufen. Er siegt in Landshut, Ulm, Eckmühl. Schließlich wird er bei Essling schwer verwundet, beide Beine müssen amputiert werden. Nach 6 leidvollen Tagen stirbt er im Beisein des Kaisers am 31. Mai 1809 in Wien. Napoleon soll von ihm gesagt haben: "Sein Mut war größer als sein Intellekt ... ich traf einen Zwerg, aber ich verlor einen Riesen."

Louise, von der gesagt wird, "sie sei eine Kopie der Jungfrauen von Raphael", führte mit dem charismatischen Jean Lannes eine Musterehe, um die sie bei Hof sehr beneidet wird. Nach dem Tod ihres Mannes ernennt sie Napoleon 1810 zur Ehrendame der Kaiserin Marie Louise. Da sie selbst ohne persönlichen Ehrgeiz ist, lebt sie zufrieden, widmet sich der Erziehung ihrer Kinder und wird zu einer Freundin Marie-Louises. Sie begleitet die Kaiserin auf ihrer Flucht nach Wien und hält sie davon ab, Napoleon nach seiner Verbannung nach Elba zu folgen. Nach dem Fall des Imperiums kehrt sie in ihr Privatleben ohne Bedauern zurück.

Sie stirbt in Paris 74-jährig am 3. Juli 1856.

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