Namen der Rosen - rosa moyesii
Namen der Rosen Biografien der Namensgeber der Alten Rosen
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Rose

rosa moyesii

rosa moyesii

Wildrose:: eingeführt ca. 1894 von Hemsley/Wilson
 
Namensgeber

James Moyes

vermutlich in Schottland geboren, arbeitet Ende des 19. Jahrhunderts als Mitglied der christlichen Chinamission (CIM) in Tatsien-Lu, einer chinesischen Stadt in der Provinz Sechuan, in der Nähe Tibets. Dort trifft er auch den Pflanzensammler E. H. Wilson, der eine Wildrose nach ihm benennt.

1905 heiratet er die Ärztin und Schriftstellerin Susanna Rijnhart Carson, die er 1899 kennenlernt, als sie nach einer alptraumhaften Expedition in Tatsien-Lu eintrifft.

Susanna hält sich bereits seit 1894 in China auf und bereist mit ihrem Ehemann Petrus Rijnhart weite Teile des Landes. 1898 ist Susanna mit ihrem kleinen Sohn und ihrem Ehemann zu einer mehrmonatigen Reise nach Tibet unterwegs, auch um die Möglichkeiten auszuloten, weitere christliche Missionen zu gründen. Zuerst stirbt der kleine Sohn, dann wird die Gruppe von Banditen angegriffen. Rijnhart, der allein in einem nahegelegenen tibetanischen Dorf Hilfe sucht, kehrt nicht mehr zurück; Susanna macht sich nach einigen Tagen zermürbenden Wartens auf den zweimonatigen Weg zurück nach China. James Moyes ist der erste Weiße, den sie trifft. Von Tatsien-Lu aus fährt sie noch 1899 zurück in ihre Heimat Canada. Dort veröffentlicht sie ihre Erlebnisse in dem Buch"With the Tibetans in Tent and Temple" . 1902 kehrt sie jedoch mit einigen Missionaren zurück.

Nach der Hochzeit bleibt James mit Susanna zunächst in Tatsien-Lu. Sie errichten dort eine medizinische Station und eine Schule. James muss, um Susanna heiraten zu können, aus der CIM austreten. Aufgrund angegriffener Gesundheit übersiedeln sie zunächst nach Chengdu und arbeiten dort für die Christliche Literatur Gesellschaft bis sie 1907 nach Canada in Susannas Heimatort ziehen. Dort stirbt Susanna 1908, sie hinterlässt ein zwei Monate altes Kind.

James Moyes versucht kurz darauf, wieder als Missionar in China zu arbeiten, doch sowohl die CIM als auch die Canadische Methodist Mission lehnen seine Teilnahme ab.
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